Kinder und Laufen

kinder joggen

Findet sich bei Ihrem Kind ein Interesse am Joggen, gegebenenfalls sogar ein Talent zum Laufen, dann sollten Sie dieses nicht unterbinden. Joggen kann auch für Kinder und Jugendliche sinnvoll sein, wenn Sie einiges dabei beachten.
Unter Berücksichtigung eines Trainingsplanes kann Ihr Kind mit dem Laufen beginnen. Kinder werden anders belastet als Erwachsene, deshalb ist ein fester Plan unabdingbar. Je nach Alter des Kindes beginnt das Joggen mit 10 Minuten an drei Tagen die Woche. Je nach Kind können Sie die Zeit auf 15 Minuten erhöhen. Läuft Ihr Kind nach einigen Wochen wunderbar durch, können Sie einen neuen Zeitplan aufstellen. Bedenken Sie dabei, dass der kindlichen Körper anders mit Belastung umgeht und die benötigte Energie etwas verzögert entwickelt als ein erwachsener Mensch. Jedoch genau wie bei einem Erwachsenen sollte auch bei Kindern und Jugendlichen der Puls vor, während und nach dem Laufen kontrolliert werden. Langfristige Notizen geben Ausmaß über die Fitness Ihres Kindes. Kinder haben meist einen höheren Puls, welcher unter Belastung bis zu 170 Schlägen / Minute ansteigen kann. Achten Sie bei Ihrem Kind auch auf die Atmung. Kinder und Jugendliche sind in der Atmung optimal, wenn sie bei Joggen noch sprechen können. Gelingt dieses nicht mehr, sollte das Tempo reduziert werden. Als Orientierung sollte bei einem 7 jährigen Kind, welches 12 Minuten läuft, die Geschwindigkeit zwischen 8 und 10 km/h liegen.

In den Sommermonaten sollten Sie die Häufigkeit und Dauer des Trainings dem Wetter angepasst reduzieren, da die Wärmeregulierung bei einem Kind noch nicht ausgereift ist und diese nur gering schwitzen.

Joggen in Maßen hat bei Kindern eine positive Auswirkung auf die Entwicklung des Bewegungsapparates und beugt Haltungsschäden vor.

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Joggen- aber nur mit den richtigen Schuhen!

joggen schuhe

Wer kennt das nicht? Der Jahreswechsel ging vonstatten und wir sind alle voller guter Vorsätze, die es jetzt einzuhalten gilt.
Viele haben sich vorgenommen mehr Sport zu treiben und schlüpften voller Tatendrang in Ihre Sportschuhe, um Joggen zu gehen. Nach ein paar hundert Metern dann der grauenvolle Schmerz in den Füßen, der durch mangelhafte Sportschuhe ausgelöst wurde.
Was nun, fragen Sie sich?
Neue Sportschuhe müssen her, nur worauf müssen Sie beim Kauf von Joggingschuhen achten?

Der Gang ins Fachgeschäft

Kaufen Sie die Schuhe unbedingt in einem spezialisierten Fachgeschäft. Viele Sportschuhgeschäfte bieten sogar Lauftests an, bei welchem Sie die Schuhe auf einem Laufband ausprobieren können und somit einen möglichen Fehlkauf verhindern.
Geschultes Personal wird Sie nach Ihrem Körpergewicht und Ihrem Verwendungszweck für Schuhe fragen. Nur so kann er Ihnen helfen, den richtigen Schuh zu wählen.
Der Joggingschuh sollte an der Ferse und im Laschenbereich fest, aber bequem anliegen. Nur so ist gewährleistet, dass der Schuh das Auftreten beim Laufen optimal abfedert und so Ihre Gelenke schont.

Um Blasen zu vermeiden, sollten Sie außerdem darauf achten, dass der Zehenbereich breit genug ist. Drücken Ihre Zehen auf einander, werden Sie sich Blasen laufen.
Zwischen Schuhspitze und Ihrem längsten Zeh sollten zwischen 0,8 cm und 1,2 cm Platz sein. So verhindern Sie einerseits, dass Sie beim Laufen mit den Zehen vorne anstoßen und andererseits, dass die Schuhe zu groß sind.
Machen Sie unbedingt einen Testlauf und lassen sich keinen Schuh ‘aufschwatzen’, der Ihnen nicht gefällt.
Lassen Sie sich auf keinen Fall einreden, dass sie die Schuhe erst noch einlaufen müssen- der Schuh muss von Anfang angenehm zu Tragen sein!

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Alternativen zum Joggen

joggen alternativen

Joggen ist in Deutschland eine Volkssportart geworden, doch viele Leute können aus gesundheitlichen Gründen nicht joggen oder möchten sich mal anders sportlich betätigen.
Joggen ist vor allem ein Ausdauersport, welcher die Fettverbrennung und die Konditionssteigerung als Ziel hat. Doch dies kann man auch durch andere Sportarten erreichen. Wie zum Beispiel:

Schwimmen

Auch beim Schwimmen ist die Kondition entscheidend und die Fettverbrennung wird angeheizt. Doch das Schwimmen hat auch noch weitere Vorteile gegenüber dem Joggen wie:

- Auch Übergewichtige, welche beim Joggen Gelenkbeschwerden haben können Schwimmen als Sport ausüben, das viel Gewicht durch das Wasser absorbiert wird.

- Alle Patienten mit Gelenkbeschwerden oder rheumatischen Erkrankungen können den Schwimmsport ausüben, da durch das Schwimmen die Gelenke nicht so stark in Anspruch genommen werden, wie durch das Joggen

Nordic Walking

Nordic Walking ist mit dem Joggen vergleichbar. Der große Unterschied zum Joggen sind die Gehstöcke mit denen man sich unterstützend fortbewegt. Dabei wird jeder Schritt durch einen Stockschlag unterstützt, wobei Last von den Beinen auf die Arme übertragen wird. Zudem ist das Nordic Walking auch von der Geschwindigkeit her langsamer und mehr auf die Ausdauer angelegt, die Vorteile sind:

- Gelenkschonender, da das Gewicht durch die Gehstöcke mit auf die Arme übertragen wird.

- Abwechslungsreicher, da man zusätzlich eine ganz neue Bewegung ausführen muss.

Fahrrad fahren

Eine weitere Alternative zum Joggen ist das Fahrradfahren, welches zumindest bei flachen Strecken nicht so anstrengend wie das Joggen ist. Zudem bietet das Fahrradfahren den großen Vorteil das selbst Untrainierte oder nicht sehr gut trainierte leicht weite strecken zurücklegen können.

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Den richtigen Ausdauersport finden

ausdauersport

Das ist wirklich von Mensch zu Mensch sehr verschieden. Einigen reicht es draußen zu joggen, andere bevorzugen den ‘Stepper’ zu Hause, im Warmen.

Erst einmal gilt es zu ermitteln, wo und mit wem Sie gerne trainieren möchten. Wenn Sie lieber zu Hause Ihre Ausdauer trainieren möchten, wäre ein Stepper oder ein Laufband passend.

Möchten Sie lieber außerhalb trainieren, dann sollten Sie sich überlegen, ob Sie lieber alleine oder in einer Mannschaft, den Sport ausüben möchten.

Bei einem Mannschaftssport, wäre es ratsam, sich einem Verein anzuschließen. Dabei gibt es Möglichkeiten wie Fußball, Volleyball, Basketball oder Handball. Zu beachten wäre dabei, dass man eine gewisse Verpflichtung eingeht. Zum einen, die Trainings Termine, zum anderen die Beiträge.

Wenn Sie lieber alleine außerhalb der vier Wände Ihre Ausdauer stärken möchten, würde sich zum Beispiel das Schwimmen dazu eignen. Schwimmen ist eine sehr effektive Möglichkeit, die Ausdauer auszubauen, weil man dabei den ganzen Körper verwendet. Außerdem verbrennt man bei diesem Sport mit die meisten Kalorien. Andere Möglichkeiten wären ein Fitnessstudio, Joggen oder Kampfsport.
Das letztere hat den Vorteil, dass man dabei lernt, wie man sich selbst verteidigt, wenn man im täglichen Leben einer Bedrohung ausgesetzt ist.

Zuletzt gibt es noch die Möglichkeit, zu zweit seine Ausdauer zu stärken. Squash wäre dabei eine sehr interessante Alternative. Diese Art von Sport macht sehr viel Spaß und Sie merken beim Kampf um den Sieg kaum, wie Sie sich wirklich anstrengen. Weitere Möglichkeiten bieten Tennis, Badminton, oder Tischtennis.

Wie Sie sehen, ist die Auswahl sehr groß. Testen Sie einfach, was Ihnen am meisten Spaß macht.

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Dehnen nach dem Joggen

dehnen nach dem joggen

Nur ein Mythos?

Allgemein ist das Dehnen vor, beim und nach dem Sport ein weitverbreiteter Mythos, der leider immer wieder – leider auch von Leuten, die es eigentlich besser wissen sollten – falsch erklärt und verbreitet wird. Wann und wie sollte ich mich dehnen?

Ursprung des Dehnens

Der Ursprung des Dehnens liegt Mitte bis Ende des 20. Jahrhunderts, indem das ‘Stretching’ immer populärer und moderner wurde. Doch warum dehnen wir uns eigentlich?
Viele Trainer und sogar Ärzte können sich diese Frage gar nicht erklären. Jeder tut es aber niemand weiß so genau warum.

Aufklärung

Dr. Moosburger beschreibt in seinem Text in der unten aufgeführten PDF-Datei alles, was man über das Dehnen generell wissen sollte. Er erklärt sowohl den Mythos des Dehnens als Verletzungs- und Muskelkaterprohpylaxe als auch denselbigen zur sogenannten Muskelverkürzung.
Moosburger erklärt hierin, dass das Dehnen als Verletzungs- und Muskelkaterprophylaxe nicht geeignet ist. Im Gegenteil: Durch statisches (gehaltenes) Dehnen können Schnellkraftleistungen sogar erheblich schlechter werden.
Jedoch hat es auch seine guten Seiten, wie Untersuchungen bei bestimmten Sportarten wie zum Beispiel Turnen, Hürdenlauf und Kampfsportarten (Karate, Taekwondo) beweisen. Bei diesen Sportarten, die stark durch den Bewegungshorizont beeinflusst werden, ist ein intensives Dehnen vor Trainingseinheiten und Wettkämpfen durchaus von Vorteil, da die Beweglichkeit für eine gewisse Zeit verbessert wird. Jedoch gilt auch hier: Dynamisches Dehnen ist besser als statisches Dehnen (siehe Link Nr. 2).

Fazit

Ein Zitat aus dem Auszug von Dr. Moosburgers Zusammenfassung beantwortet die Frage wohl recht gut: ‘Dehnen ja – aber man sollte wissen, wann und wie !’.
Dies trifft ebenso auf das Dehnen nach dem Jogging zu.
Aus dem Sporttheorieunterricht auf meiner Schule kann ich vom Dehnen nach dem Jogging zu Muskelkaterprophylaxe oder Ähnlichem eher abraten, kann jedoch empfehlen, sich die PDF von Dr. Moosburger genau durchzulesen und sich daraus eine eigene Meinung über den Sinn des Dehnens zu bilden.

Links:

http://www.dr-moosburger.at/pub/pub046.pdf

http://de.wikipedia.org/wiki/Dehngymnastik

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Dehngymnastik vor oder nach dem Joggen?

dehnen joggen

In den 80er Jahren wurde erstmals im Bereich der Dehngymnastik geforscht und sportwissenschaftliche Erkenntnisse getroffen. Bis dato wurde meistens versucht durch Wippen und Abfedern Beweglichkeit und Elastizität der Muskeln und die Geschmeidigkeit der Bewegungen zu erhöhen.

Meinungen und Thesen zum Dehnen

Die meisten Läufer stretchen ihre Muskeln vor dem Joggen. Jedoch kann dies ein verhängnisvoller Fehler sein: Aufwärmen vor dem Sport ist angebracht, dehnen sollte man den Muskel jedoch erst danach!
Über das Stretching und das Dehnen gibt es eine Reihe von verschiedenen Meinungen innerhalb der Sportwissenschaft. Befürworter sagen, dass es Wunder vollbringen, andere verneinen einen positiven Effekt jedoch völlig. Bewiesen ist aber, dass ein häufig gedehnter Muskel besser gegen Verletzungen geschützt ist, da er eine größere Flexibilität vorweist. Die Richtigkeit der ausgeführten Dehnübungen ist jedoch von elementarer Wichtigkeit. Natürlich spielt hier auch der Zeitpunkt der Ausführung eine große Rolle.

Ein typischer Fehler von Joggern

Vor dem täglichen oder wöchentlichen Joggen machen die meisten Jogger einen groben Fehler – verschiedenste Muskelgruppen und Bänder werden im kalten Zustand stark gedehnt. Das sollte tunlichst vermieden werden, denn es kann die Leistungsfähigkeit stark beeinträchtigen. Einige Tricks von den Topathleten kann man sich von den Topathleten abschauen – diese pflegen es sich mit kleinen Sprüngen und leichten Sprints aufzuwärmen. Aufwärmen vor dem Sport ist sinnvoll, Dehnen jedoch eher gefährlich als nützlich. Denn durch das Dehnen wird kurzzeitig verminderte Leistungsfähigkeit des Muskels hervorgerufen.

Somit kann allen Joggern und Hobbyläufern geraten werden, sich vor dem Sport warm zu machen und nach dem Sport Dehnübungen zu vollziehen. So kann ein optimales Training garantiert werden.

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Fit durch Walken

walken

Walken ist die perfekte Sportart, um sich fit zu halten. Gerade nach langer sportlicher Abstinenz, etwa im höheren Alter, bei Übergewicht oder mit diversen gesundheitlichen Einschränkungen kann nach einer Absprache mit dem Hausarzt jeder etwas für seine Gesundheit tun.

Die Technik des Walkings ist leicht zu erlernen und lässt sich in jeder Intensität ausüben – bis hin zu den Kräfte fordernden Arten Power- oder Nordicwalking. Dies garantiert den optimalen Einstieg gerade für Anfänger, die sich so nicht überlasten und ihre Fitness ideal ausbauen können. Ein weiterer Pluspunkt ist die Möglichkeit, Walking überall ausüben zu können – egal ob im Park, im Wald oder einfach auf der Straße vor der Haustür. Mit der geeigneten Kleidung in Form von bequemer, atmungsaktiver Bekleidung und weichen Laufschuhen sowie gegebenenfalls einer leichten Regenjacke lässt sich dieses Training zu jeder Zeit durchführen. So gibt es keine Ausreden mehr und der innere Schweinehund kann leicht besiegt werden – es muss nur der erste Schritt getan werden. Beim Einstieg können Walking-Treffen sinnvoll sein. Hier organisieren sich Gleichgesinnte, die sich gegenseitig motivieren und dafür sorgen, dass etwaige Fehler bei der Umsetzung der Technik ausgemerzt werden.

Wenn Sie sich mit Walking fit halten wollen, hilft Ihnen beim ersten Trainingseinstieg folgende Checkliste:

- zu Beginn 2-3 Mal die Woche ca. 30 Minuten
- Faustregel für die Geschwindigkeit: Man muss sich noch ruhig unterhalten können
- am Anfang lieber zu langsam als zu schnell
- Regelmäßigkeit einhalten
- Trainingsrouten variieren, um die Lust und die Herausforderung aufrecht zu erhalten

Sollten Sie mit Walking abnehmen oder wieder in Form kommen wollen, konsultieren Sie bitte vorher Ihren Arzt. Dieser hilft Ihnen gerne bei der Ausarbeitung eines für Sie geeigneten Plans zur Gewichtsreduktion und/oder unter Beachtung Ihrer individuellen Einschränkungen.

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Wichtigkeit vom Puls beim Joggen

puls joggen

Joggen ist ein beliebter Sport, da er nahezu überall zu jeder Tages- und Nachtzeit und zu jeder Jahreszeit ausgeführt werden kann. Des Weiteren ist er auch nicht so sehr von Orten abhängig – theoretisch kann überall, auch in Großstädten, gejoggt werden. Jedoch machen viele Läufer den Fehler und joggen einfach drauflos, ohne Vorbereitung oder Kontrolle der Intensität. Es sollte aber genau kontrolliert werden, wie hart man trainiert, um bestimmte Trainingsziele zu erreichen.

Der Puls

Der Puls ist an gewissen Orten des Körpers sehr leicht zu ertasten: Beispielsweise an der Innenseite des Handgelenks oder am seitlich Halsbereich. Die minütliche Anzahl von Herzschlägen wird als Puls bezeichnet. Der Ruhepuls beträgt bei normalen Menschen etwa 60 Schlägen pro Minute, bei Bewegung oder Anstrengung steigt dieser natürlich. Je größer die Anstrengung ist, desto mehr muss das Herz pumpen, um eine ausreichende Versorgung der Muskel mit Sauerstoff zu garantieren. Die Herzfrequenz ist mit der Intensität der Bewegung gleichzusetzen und ist dazu proportional.

Der Puls ist aber auch beim Sport extrem wichtig. Wenn der Sportler an der Ausdauer auf Langstrecken arbeiten will, sollte er im niedrigen Pulsbereich trainieren. Will er viel Fett verbrennen, sollte der Puls auch nicht extreme Werte erreichen, da in diesen Bereichen kein Fett mehr abgebaut wird, das angelagert ist. In diesen Bereichen werden nur noch Kohlenhydrate, die schneller verfügbar sind, abgebaut.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Puls für Jogger extrem wichtig ist. Läufer wollen bestimmte Ziele erreichen – der Puls ist der perfekte Indikator, ob Sie auch richtig trainieren.

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Joggen als Anfänger

joggen keine kondition

Wer noch nie vorher in seinem Leben joggen gegangen ist oder schon seit längerer Zeit sportlich inaktiv ist, der sollte ein paar Dinge beachten, bevor er sich ins Joggingvergnügen stürzt.

Zunächst einmal sollte jeder, der längere Zeit sportlich untätig war oder über 35 Jahre alt ist, einen Gesundheits-Check beim Hausarzt durchführen lassen. Dieser ist auch für gesetzlich Versicherte ab 35 Jahren kostenlos. Wenn der Arzt sein OK gibt, geht es an die Auswahl der Laufschuhe.

Gute Laufschuhe dürfen ruhig ein wenig mehr kosten und sollten in einem Fachgeschäft erworben werden. Dies ist empfehlenswert, da der Anfänger für gewöhnlich noch nicht viel Erfahrung mitbringt und so auf fachkundige Beratung angewiesen ist.

Sind diese Vorbereitungen abgeschlossen, kann es endlich mit dem Laufen losgehen. Dabei gelten vor allem am Anfang zwei Grundregeln. Nicht zu schnell und nicht zu oft. Zum einen sollte der Laufanfänger nicht mehr als 70 % seiner maximalen Herzfrequenz beim Training erreichen. Da es als Anfänger aber nicht viel Sinn macht, gleich viel Geld in Pulsuhren und ähnliches Equipment zu investieren, ist eine altbekannte Faustregel sehr gut anwendbar. Wenn man sich beim Laufen noch in ganzen Sätzen unterhalten könnte, dann läuft man nicht zu schnell. Entsprechend der zweiten Grundregel sollte man darauf achten, dass man nicht zu oft läuft. Gerade am Anfang sind drei Trainingseinheiten pro Woche völlig ausreichend und es sollte besonderen Wert darauf gelegt werden, nach jedem Lauftag einen Tag Pause einzuschieben.

Zu guter Letzt noch ein Hinweis zum Stretching, denn dieses wird oft von Laufanfängern vernachlässigt. Es ist bekannt, dass ein leichtes Stretching vor und eventuell auch nach dem Laufen das Verletzungsrisiko minimiert.

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Abnehmen mit Nordic Walking

nordic walking abnehmen

Kaum eine andere Sportart erfreute sich in den letzten Jahren einer so großen Beliebtheit wie die des Nordic Walking. Das mag auch daran liegen, dass man mit dieser sehr angenehm auszuführenden Sportart sehr gut die ersten Pfunde zum Purzeln bringen kann. Nordic Walking ist sehr leicht zu erlernen und kann so gerade Sportmuffel dazu bewegen, die Walkingstöcke zu schwingen (selbstverständlich kann man auch ohne diese walken, allerdings werden durch den Einsatz spezieller Stöcke die Bereiche des Arms, des Rückens und der Brust intensiver mittrainiert und in der Folge auch mehr Kalorien verbrannt).

Die Technik im Überblick

- entgegengesetztes Bewegen der Arme und Beine (z.B. rechtes Bein vorne, rechter Arm hinten)
- ausgestreckte Arme nach vorne bis auf Höhe des Bauchnabels ziehen (der vordere Stock zeigt in diesem Moment schräg nach hinten)
- Ferse und entgegen gesetzten Stock gleichzeitig aufsetzen (z.B. rechte Ferse mit linkem Stock usw.)
- Nordic-Walking-Stöcke beim Walking locker in den Händen halten.
- beim Aufsetzen des Stockes fest diesen fest umfassen
- beim Schwingen der Stöcke Hand entspannen und leicht öffnen. Den Arm leicht beugen.
- Nordic-Walking-Stöcke nah am Körper führen, um optimale Schubkraft umzusetzen

Richtig gerüstet

Wer mit Nordic Walking ernsthaft abnehmen möchte, der sollte sich nach den ersten Trainingseinheiten eine qualitativ hochwertige Ausrüstung zulegen. Diese garantiert die optimale Ausführung der Bewegung und beugt Verletzungen oder Überreizungen vor. Eine Checkliste hilft bei der Auswahl des richtigen Equipments:

- Nordic-Walking-Stöcke
- spezielle Walking-Schuhe, die die Stöße auf das Skelett abfedern
- bequeme, atmungsaktive Sportkleidung

Richtig beraten werden Sie bei dem Sportartikelhändler Ihres Vertrauens.

Für Interessierte gibt es oft organisierte Gruppen, die zusammen walken gehen. Das motiviert und hilft gerade Einsteigern, die Technik richtig anzuwenden. Auf die Stöcke, fertig, los!

© Alexander Rochau – Fotolia.com

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